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9./10.9.2006 Liegeradtreffen in Leipzig

Da sich Christoph schon "elegant in der waagerechten fortbewegt" (Zitat eines Polizisten) fuhren wir am Wochenende zum Liegeradtreffen in Leipzig. Treffpunkt war der Springbrunnen im Clara-Zetkin-Park, den wir nach etwas Suchen dann auch fanden. Es waren schon einige mit ihren Liegern da. Fast alle waren sehr unterschiedlich. Es gab gekaufte super professionelle, gekaufte normale, aber auch schöne, und es gab viele Eigenbauten. Besonders die Eigenbauten sahen sehr interessant aus. Wir warteten eine viertel Stunde am Treffpunkt. Unter anderem kam ein Brautpaar aus Bern, das direkt nach ihrer Hochzeit mit den (normalen) Rädern losgefahren war um am Samstag beim Liegeradtreffen dabei sein zu können. Dann fuhren wir los. Ich leider noch mit meinem normalem Rad zwischen den ganzen niedrigen Fahrern. Aber ich war nicht die Einzige mit Normalorad. Oftmals kamen die Anhänge auch mit Normalo. Wir hatten sogar eine musikalische Begleitung . Jemand hatte sich ein Rad inklusive einer ganzen Musikanlage gebaut, die in einem Holzkasten verstaut war. Der hatte aber zu strampeln, besonders an den "Bergen". So ging es durch den Auenwald, Richtung Markleeberg und ringsum die geflutenten Tagebaulöcher um den Cosputenersee. Wo es allerdings genau war, weiß ich nicht den ich kenn mich in der Ecke nicht so genau aus. So gegen um eins machten wir eine ausgiebige Mittagspause. Da konnten wir mal ein paar Liegeräder ausprobieren. Ich natürlich vorerst nicht, da meine Beine viel zu kurz sind. Christoph probierte ein Flevotrike aus. Krasses Teil! Da lenkt man nicht mit dem Lenker sondern mit den Beinen. Das ist sozusagen eine Knicklenkung. Dem entsprechend schwierig lies es sich fahren. Es braucht viel Übung. Der eine kann es gleich, der andere baucht mehr Übung und manche lernen es nie. Aber so eine Lenkung wäre nichts für mich! Weiter ging es dann über Umwegen in Richtung Zentrum. Während der Fahrt kamen immer wieder Leute mit ihren Liegern dazu. In den Pausen oder auch unterwegs unterhielt man sich um die einzelnen Räder, tauschte sich über die verschieden Bauweisen aus oder quatschte einfach so. Es waren sehr nette Leute dabei! Genau 18:00 Uhr kamen wir an der Michaeliskirche an, wo wir noch grillten und ein Ballonstechen stattfand. Auch hier unterhielten wir uns wieder. Ich versuchte noch ein Liegrad passend zu meiner Größe zu finden. Dann fand ich eins! Ein selbst gebauten Langlieger mit Oberlenker. Es war anfangs sehr schwierig überhaupt anzufahren. Aber ich wollte fahren! Und...igrendwann, nach mehreren Versuchen..., funktionierte es  ,yeah! Und Christoph war bei meinen ersten Versuchen gar nicht dabei. Aber irgendwann sah er mich und wir fuhren noch ein bisschen die Straße hin und her, bevor wir nach Hause fuhren.

Am nächten Tag gab es einen Pakur und auf der Radrennbahn ein Rennen. Ich hatte alledings, muss ich zugeben, mehr Freude am Zusehen.

Es war ein sehr schönes Treffen! Wir haben nette Leute kennengelernt und ich bin mit dem Liegeradfieber angesteckt! Aber Christoph ist schon am Überlegen und Zeichnen wie meins werden soll!  *freu*!

Wer Lust hat schaut mal auf www.liegeradtreffen-leipzig.de , da gibt es sicher bald auch ein paar Bilder zum Treffen.

12.9.06 07:43, kommentieren